Unternehmensname
Juhu, bezahlen
Über das Unternehmen
Gegründet
2015
Jahr
2015
Phase
Series-A-Runde
Branche
💵 FinTech
Webseite
Pitch-Deck:
Details zum Pitch Deck:
Yaypay ist ein B2B-SaaS-Unternehmen, das ein Forderungsmanagement-CRM mit Machine-Learning-gestützter Liquiditätsprognose entwickelt. Das Pitch Deck ist schlank, datenorientiert und um ein zentrales Versprechen gebaut: schneller bezahlt werden, ohne zusätzliches Personal einzustellen.
Das Deck beginnt mit einem Produktscreenshot und dem Markennamen und geht dann direkt zum Problem über. Finanzteams verschwenden Zeit mit manuellen Aufgaben, Schätzerei und Fehlern bei der Priorisierung. Drei Icons, kein Fülltext. Diese sprachliche Knappheit zieht sich durch die gesamte Präsentation.
Was das Deck richtig macht
Yaypays Deck folgt der Struktur, auf die Investoren in frühen Phasen reagieren: Problem, Produkt, Traction, Team, Ask.
Die Problemslide nutzt drei Icons statt eines Absatzes. Investoren scannen; das Deck respektiert das.
Das Produkt wird gezeigt, nicht beschrieben. Forderungseinzug auf Autopilot, eine Zeitleiste automatisierter Follow-ups, Machine-Learning-Forecasting mit echten Zahlen ($10,5 Mio. aktuell, $8,4 Mio. überfällig, $25,1 Mio. gesamt).
Die Traction ist konkret: $100 Mio. eingezogen, 20 % schnellere Einzugszyklen, 150 Tsd. ARR mit 30 % Wachstum Monat für Monat.
Die Kundenslide zeigt Logos: Bitly, Airbus, Edmunds und PubMatic. Das sind Namen, die Investoren wiedererkennen.
Die Teamslide hat echtes Gewicht. Hintergründe bei Chase, Grant Thornton und Deloitte erzählen die Geschichte ohne Erklärung. Glaubwürdigkeit im Finanzbereich zählt in der Seed-Phase.
Wo das Deck stärker sein könnte
Für Gründer, die sich dieses Format ansehen, fallen einige Lücken auf.
Keine klare Ask-Slide. Das Deck endet mit einer Kontaktseite (Anthony Venus, anthony@yaypay.com), nennt aber weder die Rundenhöhe noch den Einsatz der Mittel.
Die Marktgröße wird als einzelne Zahl ($10 Milliarden) ohne Quellenangabe oder Segmentierung dargestellt. TAM-Slides ohne Aufschlüsselung werden in Partner-Meetings tendenziell hinterfragt.
Keine Wettbewerbslandschaft-Slide. Bei einem AR-Automation-Produkt im Fintech-Umfeld von 2016 hätte eine Darstellung, wie sich Yaypay von Legacy-Tools wie Salesforce oder manuellen AR-Prozessen unterscheidet, die Story geschärft.
Das Deck ist stark genug für ein erstes Meeting. Ohne formellen Ask und klarere Wettbewerbspositionierung dürfte es beim Closing jedoch schwierig gewesen sein.
Was Gründer von Yaypay lernen können
Mit Ergebnissen führen, nicht mit Features. „20 % schnellere Einzüge“ wirkt stärker als „automatisierte Workflows“.
Kunden früh zeigen. Logoslides in der Mitte des Decks verlieren an Wirkung. Airbus auf Seite zwei verändert das Gespräch.
Traction-Slides mit zwei Kennzahlen schlagen Traction-Slides mit zehn. $100 Mio. eingezogen und 30 % MoM reichen aus. Mehr Zahlen verwässern die Kernaussage.
Kontaktfolien sind keine Closing-Folien. Am Ende sollte der Ask stehen, nicht eine E-Mail-Adresse.
Dieses Pitch Deck stammt von PitchDeckHunt.
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Wie unterstützt SheetVenture Gründer dabei, vor ihrem Pitch Investoren zu finden?
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Warum enthält Yaypay keine Wettbewerbsfolie?
Das Deck verzichtet vollständig auf eine Wettbewerbs-Einordnung. Das ist eine häufige Lücke in Gründer-Decks aus dieser Zeit. Wenn Investoren diese Lücke selbst schließen, werden sie den Vergleich mit Salesforce, QuickBooks und manuellen Debitorenprozessen ziehen, was dem Startup möglicherweise nicht zugutekommt. Ein expliziter Vergleich hätte diese Erzählung gesteuert.
In welcher Finanzierungsphase befand sich Yaypay, als dieses Deck erstellt wurde?
Das Deck deutet auf eine Frühphasenfinanzierungsrunde hin, wahrscheinlich Seed oder Series A. Die ARR-Zahl (150 Tsd.), das monatliche Wachstum von 30 % und die frühe Kundenliste passen zu einer Runde im Bereich von 1–3 Mio. US-Dollar, auch wenn im Deck keine formelle Kapitalanforderung genannt wird.
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